Freitag, 23. Oktober 2015



Berliner mit Apfelmarmelade

(oder Krapfen, Pfannkuchen, Kräppel, Ballen, wie nennt ihr sie?)

Es ist wieder Freitag und damit Wochenendzeit und Zeit für ein neues Rezept, dass ihr gleich am Wochenende ausprobieren könnt. :-) Diesmal habe ich mit meiner Schwester zusammen Apfelberliner gebacken. Schon als Kind musste es für uns am Bäcker immer ein Berliner sein. Für meine Schwester mit Zucker und für mich mit Guss. Witzigerweise war es diesmal andersherum. Ihr schmeckten die mit Guss besser und mir die mit Zucker. Die Geschmäcker ändern sich eben über die Zeit ;-) Da wir vor ein paar Wochen uns eine Friteuse zugelegt haben, mussten es jetzt auch endlich Berliner werden. Vorher hatte ich sie schon mal versucht im Topf auszubacken, aber danach stand die Bude unter Dampf, die Berliner waren verkokelt und ich habe es lieber sein lassen. Aber mit der Friteuse ging das wunderbar!! Haben sie nach draußen in den Garten verfrachtet und dann ging es los, ganz ohne Gestank in der Wohnung!
Die Apfelmarmelade hatten wir schon ein Tag vorher aus den ganzen Äpfeln gemacht, die der kleine Lieblingskrümel am Wochenende gepflückt hatte (wer mich auf Instagram verfolgt, hat die Bilder davon schon gesehen ;-). Das Rezept ist das selbe wie hier nur statt Erdbeeren haben wir Äpfel und statt Vanille Zimt verwendet.






für ca. 13 nicht ganz original große Berliner

Für den Teig: 250g Mehl, 1/2 Würfel Hefe, 15g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 3 Tropfen Bittermandel-Aroma, 1/2 gestrichener Teelöffel Salz, 1 Ei, 70ml lauwarme Milch, 50g zerlassene Butter

Für die Füllung: ca. 100g Marmelade nach Geschmack (bei mir Apfelmarmelade), ein verquirltes Eiweiß

Ausbackfett, Zucker oder Puderzuckerguss

Für den Teig alle Zutaten in einer Schüssel mit den Knethaken eines Handrührers erst auf niedriger Stufe, dann auf höchster Stufe drei Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig nun solange abgedeckt an einem warmen Ort stehen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Danach den Teig nochmal kurz durchkneten, auf einer bemehlten Arbeitsfläche 1/2 cm dick ausrollen und mit einer runden (Durchmesser ca. 5cm) Form (oder Glas) ausstechen. Die Hälfte der Kreise mit dem verquirlten Eiweiß bestreichen und in der Mitte die Marmelade geben. Die andere Hälfte der Kreise nun darauf setzen und die Ränder gut festdrücken. Nochmal abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sie sich vergrößert haben. Nun die Bällchen in ca. 170° warmen Ausbackfett von jeder Seite drei Minuten ausbacken. Mit einem Schaumlöffel wenden. Anschließend mit dem Schaumlöffel herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. In Zucker wälzen oder mit Puderzuckerguss bestreichen. Am besten frisch genießen, dann sind sie wirklich der Hammer!! Einige Stunden später haben sie immer noch gut geschmeckt, waren aber nicht mehr so schön knusprig!

Am schwierigsten fand ich die Bällchen heil in das Ausbackfett zu bugsieren. Der aufgegangene Hefeteig war so weich, dass sie sich schnell verformt haben, wenn ich sie mit den Händen vom Blech in das Fett machen wollte. Vielleicht hat einer von euch schon Erfahrung und einen Tipp für mich??!!
Aber auch wenn sie noch nicht aussehen wie vom Bäcker, geschmeckt haben sie auf jeden Fall besser und das ist ja die Hauptsache ;-)

Lasst es euch schmecken und habt ein schönes Wochenende!

Eure Anja

1 Kommentar:

  1. Ja, die waren wirklich sehr sehr lecker! Haben wir toll hinbekommen! :)

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